Dienstag, 12. Dezember 2017

Rezension zu "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken"



Autor: John Green
Verlag: Hanser
Verlagswebsite: Hanser Verlag
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3446259034
Preis: 20,00 Euro

Inhalt

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen.
Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit.
Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen.
Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Meine Meinung

"In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten" (John Green - S. 14)

Beginnen möchte ich diese Rezension gern mit einem Zitat, das mich irgendwie die ganze Zeit durch das Buch begleitet hat. Das ist wieder typisch John Green Style, den ich so sehr liebe! Er schafft es einfach immer wieder, mit seinem Schreibstil den Leser in seinen Bann zu ziehen und anhand von Metaphern das Buch zu personalisieren.
Ich hatte wirklich Vorfreude auf das Buch, da mich seine anderen Werke wie "Margos Spuren" oder auch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sehr begeistert haben.
Doch dieses Buch hat für mich persönlich eine ganz eigene Bedeutung.
In "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" spricht der Autor ein Thema an, das für viele noch als Tabu Thema gilt: psychische Krankheiten.
Aza, die Protagonistin, leidet an so einer Krankheit, die ihr Leben schwerer gestaltet. Da das Thema für mich nicht unbekannt ist, konnte ich ihre Handlungen stets nachvollziehen und auch verstehen.
Einige Szenen haben mich dementsprechend auch sehr getroffen, weil sie einfach wahr sind.
Jede Krankheit dieser Richtung äußert sich anders, so ist es bei Aza so, dass sie mit der ständigen Angst vor Bakterien und Viren lebt. Auch da habe ich wieder ein Zitat gefunden, welches ich euch gern nochmal hierhin schreibe:
"Hast du Angst? ... Wovor?" "Kann ich nicht sagen. Es gibt kein Wovor. Ich habe einfach Angst." (S.135/136)
Dieses Zitat ,finde ich, zeigt genau, wie sehr Aza mit diesem Thema zu kämpfen hat und dass es für sie alles andere als leicht ist, denn das ist es definitiv nicht!
Aber in diesem Buch gibt es auch schöne Momente. Momente, die zeigen wie schön das Leben wirklich ist und dass man sich dieses nicht von irgendwelchen Gedanken zerstören soll.
Ich habe teilweise wirklich die Tränen nicht zurückhalten können, da mich diese Schönheit der Momente einfach begeistert und berührt hat. Ich meine, ich bin ein sehr emotionaler Mensch, aber in einigen Szenen habe ich teilweise Aza´s Glück gespürt. Hört sich vielleicht doof an, aber es ist so.
Aber zu diesen Momenten trägt die Protagonistin natürlich nicht allein bei. Es gab wieder einige Nebencharaktere, die so komplex und real beschrieben wurden, beispielsweise ihre beste Freundin Daisy. Oder auch Davis, dem wirklich etwas an Aza liegt und es scheint, dass er auch ihr Problem versteht.
Mich hat dieses Buch wirklich tief berührt und ich möchte es euch sehr ans Herz legen. John Green ist ein Autor, der mich zu 100 % immer begeistern kann und das nicht nur, weil er Bücher schreibt, die traurig sind, sondern weil er dem Leser eine ganz wichtige Botschaft mitgibt: "Das Leben geht weiter!"

"Tut es weh?" "Ob es weh tut, ist egal." "Das ist ein ziemlich gutes Lebensmotto" (S.44)


Fazit


Ein Buch, das ein Karussell der Gefühle verspricht. Ich könnte immer noch weinen, wenn ich diese Zeilen hier schreibe, so berührt hat es mich.
Ein klares Meisterwerk mit 5 von 5 Sterne.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Interview mit JENNIFER L. ARMENTROUT


Ihr Lieben,

schön das ihr wieder hier dabei seid. :)
Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch, denn ich hatte die große Ehre auf der Frankfurter Buchmesse zusammen mit Debbie alias Lunatic.Booklover, ein Interview mit Jennifer L. Armentrout zu führen.
Ich kann euch verraten, dass ich wirklich super aufgeregt war, aber sie ist wirklich ein toller, offener und vor allem liebenswürdiger Mensch.
Viel Spaß beim lesen :)
(Übrigens könnt ihr auch gern nochmal bei Debbie vorbeischauen, die das Ganze in ihrem Podcast vorstellt. Zu ihrem Blog bitte hier klicken!)

Luna: Meine Community hat sich gefragt, wenn Sie in eines ihrer Bücher eintauchen und dort leben könnten – welches würden Sie wählen?

Jennifer: Ich würde wahrscheinlich in die „Wait for you“ Welt eintauchen, weil es eine Contemporary Welt mit großartigen Jungs und Leuten ist. Ich glaube nicht, dass ich in der Welt von „Titan“ oder „Götterleuchten“ lange bleiben könnte. Und höchstwahrscheinlich würde ich Daemon Black innerhalb von fünf Minuten unserer Begegnung ermorden. Also könnte ich in dieser Welt auch nicht lange leben.

Eli: Und diese Frage ist von meiner Coummunity: Haben Sie Vorbilder für Ihre Charaktere?

Jennifer: Keine meiner Charaktere basieren wirklich auf Vorbildern außer die Nebencharaktere. Die benenne ich nach Freunden oder Bloggern, die ich getroffen habe. Viele Blogger, die ich seit Jahren immer wieder treffe sagen mir benenne einen Charakter nach mir!“ oder ich sage ihnen „Ich werde einen Charakter nach dir benennen!'. Ich übernehme bei den Charakteren dann das Benehmen und Teile der Persönlichkeit der Personen.
Viele haben gemerkt, dass der Name von Daemon Black auch seinen Ursprung hat. Als ich eine sehr junge Leserin war – so dreizehn oder vierzehn Jahre alt – kam gerade die „Vampire Diaries“ Reihe raus. Daemon ist nach diesem Damon aus der Serie benannt, ich habe ihn nur anders geschrieben als Tribut an die Autorin, die mich dazu gebracht hat, Autorin werden zu wollen.

Luna: Viele kommen bei den beiden durcheinander

Jennifer: Oh ja. 'Heißt er Demon?'. Nein, Daemon!

Luna: Meiner besten Freundin ist die Ähnlichkeit sofort aufgefallen ('Ah! Wie bei Vampire Diaries). Sie wird sich sehr über die Antwort freuen.

Jennifer: Ja, er ist nach Damon Salvatore benannt!

Luna: Und jeder in meiner Community macht sich Gedanken über die Jungs – besonders Daemon. Welcher ist Ihr Favorit? Nur einen!

Jennifer: Daemon ist definitiv mein Favorit! Entweder man liebt ihn sofort oder man hasst ihn sofort. Ein weiterer Favorit ist Seth, weil ich glaube, er ist sehr kompliziert und ein harter Kerl. Und mein großer favorit aktuell ist Luke aus der Lux Reihe. Er bekommt seine eigene Reihe, die nächstes Jahr erscheinen wird. Es hat so viel Spaß gemacht, über ihn zu schreiben und ihn ein wenig älter zu zeigen. Ich freue mich schon darauf, wenn ihr es lest!

Eli: Diese Frage dreht sich um „Erwachen des Lichts“. Was hat Sie dazu inspiriert, über die griechische Mythologie zu schreiben?

Jennifer: Ich war schon seit ich klein war besessen von der griechischen Mythologie. Ich finde, einige der Geschichten sind das wahnsinnigste, was man jemals lesen wird. Wenn ihr „Erwachen des Lichts“ gelesen habt und Alex kennt sie beschuldigt Apollo, Dinge gemacht zu haben, die er in der Mythologie wirklich gemacht hat. Zum Beispiel hat er einmal eine Baumnymphe verfolgt, ihr die Rinde abgeschnitten und sie dann getragen. Was läuft falsch bei diesen Leuten?
Ich war schon immer fasziniert davon und das hat mich dazu inspiriert, davon zu erzählen.

Luna: Schreiben Sie lieber Fantasy oder New Adult?

Jennifer: Fantasy! Ich bin mit Fantasy aufgewachsen, habe es immer gelesen und ich werde beim Schreiben immer in dieses Genre zurückkehren.

Eli: Haben Sie einen besonderen Platz zum Schreiben?

Jennifer: Ich habe ein Büro. Es ist ein ziemlich großer Raum und hinter mir sind all meine Autorenausgaben, die die Verlage mir geschickt haben. Ich schreibe dort oder manchmal abends im Wohnzimmer.

Debbie: Was planen Sie, in der Zukunft zu schreiben?

Jennifer: Ich arbeite gerade an dem letzten „Titan“ Roman. Es heißt „The Prophecy (Die Prophezeiung)“ und wird das letzte Buch der „Titan“ und „Götterleuchten“ Welt sein. Außerdem habe ich gerade die Bearbeitung von „Retribution“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um Lukes Buch. Und ich habe eine neue Fantasy Idee, zu der ich noch nicht viel sagen kann, aber es ist High Fantasy und ich bin schon ganz aufgeregt deswegen.

Eli: Welche Rolle spielen Bücher in Ihrem Leben?

Jennifer: Eine riesige! Mein Haus ist voller Bücher und ich habe unheimlich viele verschiedene Bücherregale. Und oben in den Gästezimmern habe ich mit Absicht meine eigenen Romane in den Regalen. Damit ärgere ich meine Freunde.
Ich war immer eine Leserin und erinnere mich noch an die Sommer, in denen ich zu der Stadtbücherei gegangen bin, um mir Bücher zu leihen. Es ist großartig, dass alles Vollzeit zu machen und zu Orten wie Deutschland zu reisen, um euch zu treffen. Als ich angefangen habe, habe ich nie daran gedacht, dass es dazu kommen würde. Es ist eine harte Branche! Aber ich bin in der Lage, das hier zu tun und hier zu sitzen. Es ist wundervoll!
Vor allem das Ausdenken von Geschichten!

Debbie : Wie gefällt es Ihnen hier in Deutschland?

Jennifer: Es ist großartig! Ihr habt so viel mehr, als wir in den Vereinigten Staaten, worüber jeder schockiert ist. Wir kennen von anderen Ländern nur das, was wir im Fernsehen mitbekommen. Das gilt wahrscheinlich auch für Amerika. Ihr seht immer Los Angeles und die Westküste. Hier ist es so viel hübscher und die Leute sind so viel netter und alles klingt so viel schöner als in Amerika.


An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich beim HarperCollins Verlag bedanken, der das Ganze erst möglich gemacht hat.

Montag, 27. November 2017

Rezension zu "Im leuchtenden Sturm"


Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Harper Collins
Verlagswebsite: Harper Collins Verlag
Seitenzahl: 429
ISBN: 978-3-95967-120-0
Preis: 16,99 Euro


Inhalt

Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei.
Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht Josie dringend Verbündete. Doch bevor sie sich auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen kann, muss sie ihre Kräfte unter Kontrolle bringen - so wie ihre komplizierten Gefühle für Seth.
Immer heftiger fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Das Problem: Ihre Nähe scheint auch die dunkle Seite des attraktiven Kriegers zu verstärken...


Meine Meinung

- Wenn deine große Liebe dein Verderben sein könnte -

Yeah, endlich haben die langen Tage ein Ende und kann mich wieder voll und ganz Seth widmen.
Der erste Teil hat mir schon total zugesagt, und ich konnte es gar nicht erwarten endlich mit dem zweiten Teil zu beginnen.
Und ich war wieder voll dabei :) Kennt ihr das, wenn man eine Fortsetzung liest, hat man immer ein bisschen Schwierigkeiten sich zu erinnern, was eigentlich im vorderen Teil passiert ist.
Aber bei dem Buch hatte ich komischerweise überhaupt keine Probleme mich darin einzufinden, weil mir einfach noch so viel vom ersten Teil in Erinnerung geblieben ist. Von Seth und seinen mega Muckies mal abgesehen :D
Wer mich hier schon länger verfolgt weiß, dass ich ein großer Fan der griechischen Mythologie bin und die ganzen Geschichten rund herum feiere.
Au jeden Fall hat mich die Story wieder begeistert. Ob das die Charaktere, der Schreibstil oder einfach schon das Cover waren, es war alles stimmig und schreit den Leser praktisch an "Lies mich!!"
Der Lauf der Story fand ich wirklich gelungen. Es wurde nicht zu viel beschrieben aber auch nicht zu wenig, die perfekte Mischung also. Ich finde es ist als Autor immer sehr schwer genau das Richtige Maß an zu viel und zu wenig zu finden. Aber hier wurde das sehr gut gelöst.
Von den Charakteren hat mir, wie schon im ersten Band, Josie am besten gefallen. Obwohl sie die ganze Geschichte mit den Halbgöttern meiner Meinung nach zu locker und entspannt sieht. Aber sie ist so eine Art Charakter, den man einfach gern haben muss.
Und auch Seth hat mir in diesem Teil mehr zugesagt als im Vorderen. Und nein, das ist jetzt nicht nur auf seinen Körper reduziert :D
Mir war er einfach immer zu glatt, versteht ihr? Zu perfekt. Er kam so rüber wie der Ritter in strahlender Rüstung, der ohne große Anstrengung die Welt retten kann.
Aber in diesem Teil hat man mal hinter die Fassade geschaut und gemerkt, dass er alles andere ist aber nicht perfekt. Und das macht ihn super sympathisch.
Also von meiner Seite aus, kann ich euch die Reihe rund um Seth und Josie wirklich sehr empfehlen. Vor allem weil es nicht nur um Liebe sondern auch um Aktion und Spannung geht.
Im Dezember erscheint dazu dann auch der dritte Teil und ihr glaubt gar nicht, wie ich darauf hinfiebere :D



Fazit 

Wieder Mal ein ganz tolles und vor allem spannendes Buch in der Welt der Götter.
Da noch ein bisschen Luft nach oben ist, gebe ich dem Ganzen 4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 21. November 2017

Rezension zu "Coldworth City"



Autor: Mona Kasten
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-426-52041-3
Preis: 12,99 Euro


Inhalt

Vor drei Jahren täuschte die junge Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen.
Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und die AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Raven lebt seither versteckt in Coldworth City - bis der geheimnisvolle Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten.
Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, und schon bald sieht sich Raven einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen könnte.


Meine Meinung

Eine weitere Premiere für mich, denn dies ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe schon im Vornherein viel über Mona Kasten gehört, und wie toll ihre Bücher doch seien.
Deswegen habe ich mich sehr auf meine Reise nach Coldworth City gefreut.
Ich kann im Übrigen jetzt nachvollziehen, warum ihre Bücher momentan so ein Hype sind. Ihr Schreibstil ist sehr jugendlich, spannend aber auch gefühlvoll.
Das Cover spricht mich total an, gerade wenn man auf die ganzen kleinen Details drauf achtet. Die kleinen Raben, finde ich, durch den Namen der Protagonistin Raven eine tolle Idee.
Schon total vom Klappentext gespannt, bin ich guter Dinge in das Buch gestartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich mag ihre lockere Art zu schreiben sehr gern, das gibt einen so ein Gefühl von Leichtigkeit. Die Seiten flogen praktisch so dahin und ich war förmlich in der Story drin.
Ich hatte schon sehr oft bei Jugend-Fantasy Büchern, dass die Story gut ist, aber ich das Ganze manchmal logisch nicht ganz nachvollziehbar fand. Aber bei dem Buch hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin wirklich mit ihrer Geschichte auseinander gesetzt hat und vor allem auch gut recherchiert hat.
Die Hauptfigur Raven habe ich sofort in mein Herz geschlossen! Sie ist so eine Art Protagonistin, die von der Art her die perfekte beste Freundin ist.
Man konnte als Leser praktisch eine Bindung zu ihr aufbauen, was auch einige Situationen leichter und besser verständlicher erscheinen ließ.
Wade, der andere Protagonist, ist so ziemlich das Gegenteil von Raven und ihn konnte ich anfangs wirklich schwer einschätzen, welche Absichten er verfolgt. Aber mit der Zeit mochte ich auch ihn ganz gern und ich habe wirklich die beiden geshippt, obwohl es für mich logisch war, dass irgendwo noch eine Liebesstory kommt. xD
Auf jeden Fall die Idee der Geschichte hat mich sehr interessiert und hat auch ein bisschen aus der Realität für mich widergespiegelt. Die Mutanten und die Menschen kommen nicht so wirklich klar miteinander, weswegen es die Forschungsorganisation AID gibt.
Und ich finde, das zeigt auch wie unsere heutige Gesellschaft drauf ist. Nur weil man nicht so ist wie andere wird man anders behandelt, und das finde ich geht gar nicht.
Aber zurück zur Geschichte: Der Verlauf war wirklich gut durchdacht und auch sehr mitreißend geschrieben. Ich bin sehr schnell durch das Buch gekommen und war erschrocken, dass ich schon am Ende war.
Ein gelungenes Buch, bei dem man wirklich Spaß am Mitfiebern und Lesen hatte.


Fazit 

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne!
Für Fantasy Fans ist das wirklich ein sehr schönes Leseerlebnis.

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 12. November 2017

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen"


Autor: Veronica Henry
Verlag: Diana
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 366
ISBN: 978-3-453-35930-7
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen.
Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen.
Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin.
Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten.
Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe ...


Meine Meinung

- Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde - "Jean Paul"

Dieses Zitat beschreibt das Buch, finde ich, einfach in einem Satz. Ich hatte mal wieder Lust auf einen locker, leichten Liebesroman und das Buch hat es auf jeden Fall geschafft meinen emotionalen Pegel nach oben zu bringen.
Der Anfang war erstmal ein bisschen verwirrend, da man durch unterschiedliche Zeiten geschubst wurde und irgendwann ging dann der Überblick verloren.
Genauso der Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren, wo man gar nicht wusste wo man die jetzt hinstecken soll.
Aber ich kann euch beruhigen, im Laufe des Buches wird das alles besser. Man muss sich bloß auf die Story einlassen und anfangs wirklich genau lesen.
Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und vor allem der Ort, wo das Ganze spielt, hat ja im Sturm mein Bücherherz erobert. :)
Alles dreht sich um die Buchhandlung Nightingale in dem kleinen Städtchen Peasebrook. Und das Tolle war für mich, dass diese Buchhandlung Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Leute ist, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Und in der Welt der Bücher scheint sich jeder wohl zu fühlen und man merkt richtig wie die Atmosphäre den Charakter auch mitnimmt.
Emilia, die Protagonistin, schließt man auch sofort ins Herz und hat als Leser diesen inneren Drang mit ihr zusammen die Buchhandlung zu retten.
Dieser Ort hatte etwas magisches! Da ich selbst in einer Buchhandlung arbeite, hatte das Ganze nochmal eine ganz eigene Bedeutung für mich.
Deswegen konnte ich mich so gut mit der Protagonistin identifizieren. Mir gibt es auch immer ein gutes Gefühl, wenn die Kunden mit einem Lächeln den Laden verlassen und gern wieder kommen.
Auch die unterschiedlichen Nebencharaktere waren so komplex und man bekommt sozusagen Einblick in jedes "Leben". Und auch da jedes Mal ist die Buchhandlung Teil davon. In der Buchhandlung kamen natürlich auch Bücher vor, teilweise sogar aktuelle, das fand ich echt sehr gut. Ob das "Der kleine Prinz", Dan Brown oder auch Harry Potter war, jedes Buch hatte seinen Platz und war wie ein Teil der Geschichte.
Natürlich war es auf eine Art ein Schnulzenroman, aber ein niedlicher! Den ich auch wirklich weiterempfehlen kann. Es ist keiner von der Art, wo man sich denkt "Abklatsch von Rosamunde Pilcher" sondern eher eine moderne Liebesgeschichte, die einen einfach zum Schmelzen bringt.
Es ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich manchmal echt ein wenig sprachlos war.
Das Ende war so romantisch und süß und hach.. da wünscht man sich irgendwie gleich selbst, das Mr. Perfect um die Ecke kommt :D



Fazit 

Ein toller Roman auch sehr schön für die Jahreszeit geeignet. Schön einkuscheln mit einem Tee und diesem Buch - perfekt einfach.
Von mir gibt es wegen der kleinen Verwirrung am Anfang 4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Diana Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 8. November 2017

Rezension zu "Sieben Minuten nach Mitternacht"


Autor: Patrick Ness
Verlag: Goldmann
Verlagswebsite: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 216
ISBN: 978-3-442-48534-5
Preis: 8,99 Euro

Inhalt

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist.
Doch diesmal begegnet er einem uralten, wilden Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint. Und schon bald begreift Conor, dass er der einzige Freund ist, der ihm in der Not zur Seite steht.
Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alle liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?


Meine Meinung

Wow! Dieses Buch hat mich echt emotional umgehauen!
Ich weiß gar nicht wo genau ich jetzt anfangen soll, denn das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art mitgerissen.
Erstmal möchte ich über den Schreibstil reden. Der war nämlich super und hat einen völlig in den Bann gezogen. Es ließ sich also sehr flüssig lesen und auch sehr schnell.
Die Geschichte an sich hat mir total gut gefallen. Es hatte etwas märchenhaftes an sich, was ich einfach schön fand.
Conor als Protagonist, fand ich auch sehr passend, da beim Lesen seine verletzliche Art sehr gut rüber kam und ich manchmal selbst das Gefühl hatte, verletzlich zu sein. Am besten fand ich die Szenen mit dem "Monster", weil ich bei dem Hauptcharakter ein ganz neues Gefühl kennengelernt habe: Glück.
Auch wenn er es nie zeigen wollte, hatte ich als Leser das Gefühl, dass das Monster sein einziger Freund war.
Diese Begegnungen wurden einfach so wundervoll beschrieben, dass sie mir manchmal das ein oder andere Tränchen in die Augen trieben.
Ganz besonders hat mir die Aufmachung des Buches gefallen. Die Illustrationen sind einfach umwerfend und geben dem Buch etwas Magisches, wie ich finde. Jim Kay ist der Illustrator, der für mich auch kein Unbekannter ist und von dem ich auch nichts anders erwartet habe.
Die Bilder wirken sehr dunkel und mystisch, aber das passt sehr gut zu dem Buch und der Stimmung darin.
Sehr berührend fand ich immer wieder, wie er mit seiner kranken Mutter umgegangen ist. Da hatte ich echt Gänsehaut.
Den Lauf der Story fand ich wie gesagt sehr passend und total mitreißend. Ich konnte das Buch wirklich nur schwer zur Seite legen. Der Autor hat einfach eine ganz besondere Welt geschaffen, die vor allem dem Protagonisten Kraft und Stärke gibt. Und das merkt man als Leser auch, welche Wandlung er sozusagen nimmt.
Ich finde es ja immer schlimm, wenn Kinder so etwas miterleben müssen, wie es geliebten Menschen schlecht geht. Und deswegen gefiel mir die Idee mit dem Monster auch so gut, da es wie eine weitere Bezugsperson für den Jungen war.
Das Ende hat mir dann den letzten Rest gegeben und ich war emotional wirklich fertig. Ich hatte ehrlich gesagt schon mit so einem Ende gerechnet aber es ist immer wieder schlimm, wenn es dann wirklich so eintritt und man es sozusagen "schwarz auf weiß" hat.
Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen. Die Geschichte hat mich sehr berührt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.



Fazit 

Emotional, mitreißend und einfach nur wundervoll. Ein Buch das einen wirklich unter die Haut geht.
Verdiente 5 von 5 Sterne von mir.

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 6. November 2017

Release Party "Flugangst 7A"


Ihr Lieben,

am 24.Oktober 2017 hatte ich zusammen mit Liesel von Büchereule das große Glück, eine Einladung zur Release Party von Sebastian Fitzeks neuem Roman "Flugangst 7A" zu erhalten.
Ihr könnt euch denken, wie aufgeregt wir zwei waren.
Das Ganze fand in einer Halle in den Studios von Babelsberg statt - kein Thema, waren "nur" 2 Stunden Anreise. Aber glaubt mir, die Fahrt hat sich echt gelohnt.
Als wir ankamen, konnte ich irgendwie nur starren, da ich von dem Ambiente so gefesselt war. Alles war super organisiert und auch dekoriert.
Zum Empfang haben wir natürlich als erstes "das Baby" in die Hand bekommen und das war wirklich ein richtig cooles Gefühl.


 


Dann mussten wir uns aber erstmal stärken, denn vor lauter Aufregung konnte ich nichts essen und trinken. Aber auch da war alles super organisiert, sodass man mit Getränken und Flying Food umsorgt wurde. Das Essen war übrigens top :)
Und dann kam der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Sebastian Fitzek eröffnet die Veranstaltung, zwar mit ein wenig Zeitverzögerung, aber das haben wir alle überlebt :)
Sein Vortrag über das Buch war richtig cool und vor allem spannend, ich wollte das Buch sofort lesen :D
Das Highlight war natürlich, als er uns aufforderte mit ihm an Bord zu kommen, denn in dieser Halle stand ein Flugzeug in dem schon Matt Damon und Tom Cruise gedreht haben. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und gingen auf unseren Flug mit Legend Air :)



Im Flugzeug hatten wir uns mit einen der besten Plätze gesichert (nein, nicht Platz 7A - leider), sodass wir die Hauptpersonen aus nächster Nähe verfolgen konnten.
Als erstes begeisterte uns Simon Jäger (der auch die Hörbücher zu Fitzeks 
Büchern liest) mit einer kleinen Einlage, und Leute, er spricht diesen Berliner Akzent sooooo witzig :D
Und auch Sebastian Fitzek selbst ließ es sich nicht nehmen, uns auch noch ein paar Zeilen vorzutragen, die in diesem Flugzeug eine ganz andere Wirkung auf den Zuhörer hatten.


 


Zum Abschluss wurde natürlich auch das Buch noch signiert, damit wir diesen wundervollen Abend nicht so schnell vergessen und ich war total stolz, das Buch und die Signatur in der Hand zu halten. Ich fand es auch echt schön einen kurzen Smalltalk mit Sebastian Fitzek und Simon Jäger zu machen und natürlich noch ein Foto zu machen.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich beim Droemer Knaur Verlag bedanken, der das Ganze möglich gemacht hat. Und natürlich auch ein Danke an Sebastian Fitzek und Simon Jäger, die den Abend echt unvergesslich gemacht haben :)
Und auch Danke an meinen Papa, der uns sicher nach Babelsberg und zurück gebracht hat <3




Alles Liebe 🌸
Eli