Dienstag, 17. April 2018

Rezension zu "Das rote Kleid"


Autor: Guido Maria Kretschmer
Verlag: Goldmann
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 254
ISBN: 978-3-442-31489-8
Preis: 14,00 Euro


Inhalt

Anascha ist ein wunderschönes Kleid aus roter Seide. Sie ist noch jung und hat nicht viel gesehen von der Welt, aber eines Tages reist sie zu einem Filmset.
Dort schließt sie Bekanntschaft mit den anderen Kleidern, die in der Garderobe hängen - staunt nicht wenig, als sie unversehens in turbulente Ereignisse verwickelt wird ...


Meine Meinung

Ein neues Buch von Designer Guido Maria Kretschmer, welches mich sehr überrascht und begeistert hat.
Ich habe schon seine anderen Bücher gelesen, die mir aber alle zu speziell und langatmig waren. Doch mit diesem Buch hat er es wirklich geschafft, dass ich sagen kann, ich liebe dieses Buch!
In diesem Buch begleiten wir ein seidenes rotes Kleid, namens Anascha, auf seinem Weg. Dabei begegnet man den unterschiedlichsten Klamotten, welche wie die Menschen alle einen unterschiedlichen Charakter haben.
Und das hat mich an diesem Buch auch so begeistert, man sieht, dass niemand perfekt ist, egal ob man von Dior ist oder aus einem Discounter. Der Autor zeigt uns mit diesem Buch, dass jeder es wert ist, sich besonders zu fühlen. Und diese Botschaft finde ich so wichtig!
Ich mochte die einzelnen Dialoge zwischen den Kleidern total gern, da der Autor seinen für ihn typischen Humor mit eingebaut hat, der mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat.
Ich mochte Anascha als Protagonistin mega gern, sie ist noch sehr unerfahren was das Leben betrifft und manchmal auch ziemlich naiv aber ich finde, das macht sie gerade auch für junge Frauen sehr sympathisch und echt.
Ich meine, wir kennen alle die Momente, wo man kein Wort rausbekommt oder sich einfach unwohl fühlt, wenn man irgendwo neu ist. So war es auch bei Anascha und das hat mich wirklich an ihrem Charakter begeistert.
Guido schafft es einfach immer wieder, mich mit seiner lebensfrohen Art, die er seinen Charakteren einhaucht, zu begeistern und mich wirklich mitzureißen.
Gerade auch die einzelnen Illustrationen geben dem Buch das letzte I-Tüpfelchen und ich hätte diese Bilder wirklich stundenlang anschauen können.
Gerade durch die Illustrationen konnte man sich die einzelnen handelnden Kleider besser vorstellen.
Ich hatte vorher noch keine Geschichte dieser Art gelesen und fand die Idee, dass Kleider sich wie Menschen verhalten und handeln eine wirklich niedliche Idee.
Gerade auch der Schreibstil, welcher sehr locker und leicht und vor allem humorvoll war, rundete das Buch sehr schön ab.
Außerdem mochte ich die Liebesgeschichte, die einen kleinen Rang des Buches füllte, ganz gern. Sie hat nicht das eigentliche Augenmerk weggenommen, sondern war wie eine eigene kleine Story.
Das Ende hat mich total begeistert und ich musste mir das ein oder andere Tränchen aus dem Augenwinkel wischen.
Nach der eigentlichen Geschichte findet man nochmal eine Liste von den Kleidungsstücken, die man im Laufe des Buches kennen gelernt hat und erfährt, was aus ihnen geworden ist. Und da konnte ich mich teilweise vor Lachen gar nicht mehr halten.
Guido ist eben Guido und wird mit seinem Humor immer etwas Besonderes bleiben.



Fazit

Ein ganz tolles Buch, mit einer außergewöhnlichen Idee und einem sehr humorvollen Schreibstil.
Klare Empfehlung!!
Von mir gibt es für Guido und sein rotes Kleid 5 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 10. April 2018

Rezension zu "Die Mitte der Welt"


Autor: Andreas Steinhöfel
Verlag: Carlsen
Verlagswebsite: CARLSEN VERLAG
Seitenzahl: 452
ISBN: 978-3-551-58395-6
Preis: 19,99 Euro

Inhalt

Was immer ein normales Leben auch sein mag - der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sich auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen.
Da zum Beispiel seine Mutter Glass mit ihren ständig wechselnden Liebhabern. Oder seine Zwillingsschwester Dianne, schroff und eigenwillig, mit Geheimnissen, die sie längst nicht mehr mit Phil teilt.
Oder Annie, die verrückte Alte mit den roten Schuhen, die sich ausschließlich von Kirschlikör zu ernähren scheint. Und Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat.
Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren.

Meine Meinung

Puh, bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer eine Meinung zu bilden. Das Buch sowie die Geschichte, ist anders als andere. Gerade da die Story Themen anspricht, über die keiner so gern spricht bzw. die als Tabuthema gelten.
Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig fand, gerade auch da die Sätze mir immer länger und gezogener rüber gekommen.
Dementsprechend hat sich auch die Story sehr gezogen und es hat jedes Mal sehr lange gedauert bis die aufgebaute Spannung auch mal zum Einsatz kam.
Die Thematik des Buches fand ich dennoch interessant und ansprechend, sodass ich mich eigentlich auf eine sehr spannende Geschichte gefreut habe.
Das Cover finde ich wunderschön, es passt sehr gut zur Story und hat für mich etwas mystisches, welches es zu erforschen gilt.
Mich verwirrten teilweise die Zeitsprünge, die man mit dem Protagonisten Phil gemacht hat, sodass ich manchmal gar nicht so genau wusste, in welcher Zeit ich mich eigentlich befand.
Die Kapitel wurden auch sehr lang gehalten, sodass man nicht unbedingt von Kapitel zu Kapitel lesen konnte.
Dennoch mochte ich wie schonungslos der Autor auf Themen wie Homosexualität und auch die alltäglichen Probleme eines Teenagers in diesem Buch aufführte und somit auch mal einen Einblick in ein Leben gab, das alles andere als perfekt ist.
Phil mochte ich als Protagonisten ganz gern, obwohl er mich mit seinen Handlungen manchmal ein wenig irritiert hat. Aber das war nicht nur bei der Figur so, sondern eigentlich bei jeder anderen Nebenfigur.
Manchmal kam mir Phil sehr naiv und verletzlich rüber, was ihn aber in meiner Sicht auch sehr real wirken ließ.
Mich haben seine Probleme geschockt, da man sieht wie sehr auch kleine Dinge einen Menschen belasten können, sei es auch nur Eifersucht.
Seine Familie, bestehend aus seiner Mutter Glass, seiner Zwillingsschwester Dianne und in gewisser Weise auch seine "Ersatz" Mutter Theresa, waren sehr crazy und durchgeknallt und ich konnte nachempfinden, wie sich ein Teenager, der auch noch Probleme mit der Liebe hat, sich da fühlen muss.
Gerade auch das Thema Homosexualität sticht in diesem Buch sehr heraus und ich kann euch schon mal so viel verraten, es ist kein Kuschelroman.
Zum Ende hin wurde der Schreibstil besser und ließ allerdings noch einige Fragen für mich offen.


Fazit 

Das Buch hat mir die Entscheidung echt nicht leicht gemacht und ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen in das Buch gestartet.
Nach langem Überlegen habe ich mich für 3,5 von 5 Sterne entschieden.

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 30. März 2018

Rezension zu "Die Götter von Asgard"


Autor: Liza Grimm
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 302
ISBN: 978-3-426-52252-3
Preis: 12,99 Euro


Inhalt

"Es gibt eine uralte Prophezeiung über den Untergang Asgards."
Natürlich glaubt die Studentin Ray kein Wort von dem Gerede der mysteriösen Kára, die behauptet, sie vor dem Zorn der Götter schützen zu wollen.
Stattdessen ergreift sie die Flucht von ihrer neuen Freundin und läuft dabei Tyr in die Arme, der sie auf Anhieb fasziniert. Ray ahnt nicht, dass Tyr als Odins Gesandter um jeden Preis verhindern soll, dass die Prophezeiung eintrifft.
Als sich auch noch Loki, Gott der Listen, in die Geschehnisse einmischt, muss Ray erkennen, dass die Legenden über Asgards Götter und Riesen sehr real sind - und dass sie Ray auf die Reise ihres Lebens führen werden.


Meine Meinung

Ein Buch über Götter, das klingt genau nach meinem Geschmack. Da ich sonst immer Bücher über die griechische bzw. römische Mythologie gelesen habe, war ich umso gespannter auch mal etwas über die germanischen bzw. nordischen Götter zu erfahren.
Den Namen "Asgard" kannte ich nur von dem Marvel Film "Thor", der uns in dieser Geschichte auch mit seiner Anwesenheit beehrt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, war teilweise sehr modern aber auch mitreißend und spannend. Anfangs musste ich ein wenig mit mir hadern, bis ich mich so wirklich auf die Geschichte einlassen konnte.
Auf der einen Art kam dieses nordische, robuste Feeling in der Götterwelt super rüber aber auf der nächsten Seite befindet man sich wieder in der "normalen Welt" in München. Damit kam ich anfangs nicht so klar, was sich dann aber schlagartig änderte, als es richtig zur Sache ging, sprich "Die Reise nach Asgard"
Ray, oder auch Rachel, mochte ich als Protagonistin sehr gern. Sie war zwar dieser typische Jugendbuch Charakter, der anfangs eher sehr niedlich und zurückhaltend rüber kommt, sich dann aber im Laufe des Buches immer weiterentwickelt. Normalerweise finde ich so etwas immer sehr abgekupfert und langweilig, aber zu dieser Geschichte hat es wirklich gepasst.
Die anderen Charaktere wie Kára, Thor oder Tyr habe ich sofort ins Herz geschlossen, da jeder auf seine eigene Art herzlich rüber gekommen ist.
Die Idee sowie die Umsetzung der Story fand ich ganz gut, wie gesagt der Anfang hätte ein wenig anders verlaufen können, aber sonst bin ich wirklich zufrieden. Ich mochte es total gern, wie die Autorin die Welt von Asgard beschrieben hat, sodass man sich als Leser, wirklich in einer fantastischen Welt wiederfindet.
Auch die einzelnen Figuren, denen Ray während ihrer Reise begegnet, waren sehr gut herausgearbeitet und recherchiert. So konnte ich mir die Zwerge, Nixen und Eisriesen sehr gut bildlich vorstellen.
Die einzelnen Kapitel haben auch eine gute Länge, sodass man bequem eine Pause einlegen kann um das Gelesene zu verarbeiten.
Ich bin jetzt sehr neugierig auf diese Mythologie geworden und werde mir bald mal die Marvel Filme zu Gemüte führen.
Lasst euch in eine fabelhafte Welt entführen und begleitet die Protagonistin Ray auf ihrem Weg, ihre Bestimmung zu finden.



Fazit 

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gefallen und ich konnte mich in der Story "fallen" lassen.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 27. März 2018

Rezension zu "Hummeln fliegen auch bei Regen"


Autor: Andrea Kraft
Verlag: Goldmann
Verlagswebsite: Random House

Seitenzahl: 402
ISBN: 978-3-442-22218-6
Preis: 10,00 Euro



Inhalt

Hannah ist 35 und weiß, wie es sich anfühlt, den Halt zu verlieren. Denn Hannah ist depressiv.
Manchmal ist sie von der Krankheit so gelähmt, dass sie es kaum schafft, die Entfernung vom Bett zum Bad zurückzulegen.
Als Hannah zufällig ihr altes Tagebuch in die Hände fällt, dem sie einst geheime Träume und den Namen ihres Schulschwarms anvertraute, begreift sie, dass es Zeit ist, ihr Leben zu ändern. Aufrüttelnd erzählt Andrea Kraft, die selbst an Depressionen litt, von Hannah - der Achterbahnfahrt ihrer Gefühle, der Verzweiflung und den Kopfschmerztagen, aber auch von Momenten tiefen Glücks und unbändiger Zuversicht.


Meine Meinung

Diesmal möchte ich euch gern ein Buch vorstellen, welches ein Thema anspricht, das in unserer heutigen Gesellschaft meist als Tabuthema gilt. Und zwar geht es um Depressionen und ihre Wirkung auf den Menschen.
Natürlich ist dieses Buch kein Sachbuch, sondern ein Roman mit einer Liebesgeschichte. Dennoch finde ich gut, dass auch mal ein Thema angeschnitten wird, welches eine romantische Lovestory auch echt wirken lässt.
Im wahren Leben ist es leider so, dass nicht immer alles rosarot ist und wie durch Zufall Mr. Right um die Ecke kommt, wäre zwar schön, aber ich glaube dann müssten wir alle Teil eines Schnulzenromanes sein.
Auf jeden Fall mochte ich den Schreibstil der Autorin ganz gern, sie hat in ihren Texten immer wieder lebensbejahende Motivationssprüche eingebaut, die man sich ruhig zum Vorbild nehmen kann.
Wir begleiten Hannah auf ihrem Weg gegen ihre Panikattacken und Angstzutände. Ich musste teilweise echt schlucken, als ich las, wie sehr ein Mensch unter seinen eigenen Gedanken leiden kann. Wer an Depressionen leidet, für den gestaltet sich alltägliches sehr schwer, was für einen gesunden Menschen manchmal total schräg rüberkommen mag.
So fällt es Hannah beispielsweise schwer, sich in ein Café voller fremder Menschen zu setzen oder sich einfach mal einzugestehen, dass auch sie glücklich sein darf.
Die Autorin berichtet schonungslos, wie es für jemanden ist, eine Panikattacke zu erleiden, welch großer Stress das auch für den eigenen Körper ist.
Umso mehr hoffe ich, dass dieses Buch einigen Menschen auch vielleicht mal die Augen öffnen wird, weil ich finde, dass Depressionen nicht als Tabuthema gelten sollten. Niemand sollte Angst haben, offen zu sagen, was einen belastet oder stresst. Denn eine Depression ist genauso eine Krankheit, wie jede andere auch, nur dass es sich um einiges schwerer gestaltet sie zu "heilen".
Deswegen fand ich es so schön zu lesen, dass Hannah anhand ihres Tagebuches neuen Lebensmut geschöpft hat und ihr Leben neu ordnen möchte. Und klar, dazu gehören auch Rückschläge.
Es war wirklich ein Auf und Ab der Gefühle, die mich als Leser sehr bewegt und berührt haben.
Die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen und gezeigt, dass man für seine richtigen Entscheidungen manchmal ein paar Fehler machen muss und dem Ganzen Zeit geben muss.
Ein sehr bewegendes Buch, das zeigt wie schön unser Leben doch eigentlich ist.




Fazit 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da die Autorin auch wirklich auf die Probleme der Protagonistin eingegangen ist.
4,5 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 25. März 2018

Rezension zu "Rückkehr des Lichts"


Autor: Sophie Jordan
Verlag: Harper Collins
Verlagswebsite: Harper Collins Verlag
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-95967-172-9
Preis: 16,00 Euro


Inhalt

Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, der wahren Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen.
Der Mörder ihrer Eltern droht, auch sie zu töten. Auf der Flucht wird ihr Verbündeter lebensgefährlich verletzt.
Nur die fremden Soldaten des Königs von Lagonia können ihnen helfen. Doch kann sie ihnen trauen?
Um endlich der Dunkelheit zu entkommen und ihre Feinde zu besiegen, müssen sich Luna und Fowler ihrer Bestimmung stellen.


Meine Meinung

Ich hatte schon richtige Vorfreude auf das Buch und war wieder sehr gespannt wie das Finale des Buches ausfällt.
Da es schon etwas länger her war, seit ich den ersten Band gelesen habe, fand ich es sehr gut, dass nochmal die erste Geschichte kurz zusammen gefasst wurde und man nochmal einen kleinen Überblick über die Charaktere bekommen hat.
Schon wie in dem Vorgänger habe ich mich total in die Welt, die Sophie Jordan mit ihren Worten erschaffen hat, verliebt.
Luna und Fowler sind zwei Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt, da sie perfekt harmonieren, aber dennoch gab es Momente, wo ich beide nicht richtig einschätzen konnte und sie mich sozusagen überrascht haben.
Luna ist für mich eine sehr starke Figur, nicht nur weil sie dem Klischee "Jugendbuch-Rebellin" gerecht wird, sondern sie zeigt, dass auch Menschen die ein Handicap haben, sich nicht zu verstecken brauchen.
Fowler dagegen ist nicht wie man sich den typischen männlichen Protagonisten vorstellt, abgesehen davon, dass er anscheinend relativ gut aussieht. Fowler zeigt Charakter und das ist es auch, was die beiden Charaktere für mich ausmachen.
Die Geschichte hat mir auf jeden Fall gefallen, es war spannend, mitreißend und einfach ein Auf und Ab der Gefühle.
Natürlich spielten wieder Intrigen und Lügen eine Rolle, sodass selbst ich, als Leser, hinters Licht geführt wurde.
Außerdem bewegen wir uns in der Welt weiter, denn es spielt auch noch in einem anderen Königreich, welches sehr prunkvoll zu sein scheint.
Ich war demnach sehr gespannt, welche Charaktere jetzt dazu kommen und welche sich später als böse herausstellen.
Ich bewundere wirklich den Schreibstil der Autorin, denn er hat so dieses gewisse Etwas an sich, was mich immer wieder in den Bann zieht. Ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen und wollte immer mehr von dieser fantastischen Welt erfahren.
Das Finale war für mich sehr überraschend und auch plötzlich, muss ich gestehen. Ich dachte, dass jetzt 30 Seiten nur aus Kampf und Gemetzel bestehen, was es dann Gott sei Dank nicht war.
Ich persönlich fand das Ende genau so richtig wie es war. Aber ich denk mal, das empfindet jeder anders, aber da ich mir im Vornherein keine großen Gedanken über ein mögliches Finale gemacht habe, war es für mich genau passend und richtig.
Aber dennoch war ich total traurig, dass die Geschichte so schnell ihr Ende gefunden hat, aber trotzdem ist es eine Fantasy Dystopie, die ich euch wirklich sehr ans Herz legen kann und möchte!



Fazit 

Große Empfehlung von mir! Sophie Jordan begeistert mit ihrem spannenden Abenteuer und mit wundervollen Charakteren.
5 von 5 Sterne von mir!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "One of us is lying"


Autor: Karen M. McManus
Verlag: cbj Verlag
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 441
ISBN: 978-3-570-16512-6
Preis: 18,00 Euro


Inhalt

An einem Nachmittag sind fünf Schüler zum Nachsitzen in der Bayview High versammelt.
Bronwyn: das Superhirn auf dem Weg nach Yale.
Addy: die klassische Homecoming-Queen.
Nate: der Drogendealer.
Cooper: der Baseball-Star.
Simon: Urheber der berüchtigten Gossip-App der Highschool.
Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen  Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier Jugendlichen hat etwas zu verbergen - und damit ein Motiv ...


Meine Meinung

Wenn man dem Hype von Instagram Glauben schenken darf, ist dieses Buch der neue Bestseller, den alle lesen müssen!
Umso gespannter war ich als ich den Klappentext durchgelesen habe, da mich dieser ein wenig an die TV-Shows "Pretty Little Liars" und "Gossip Girl" erinnert haben.
Das Buch spielt in einer amerikanischen Highschool und solche Bücher sind schon mal der richtige Griff für mich.
Ein wenig hat mich die Story auch an die Serie "Riverdale" erinnert, da genauso ständig neue Geheimnisse und Gerüchte aufkeimen, die lieber unentdeckt geblieben wären.
Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, so begleiten wir eine Streberin, eine Beauty-Queen, einen Baseball-Star und einen Drogendealer auf dem Weg zur Wahrheit.
Das Buch ist unterteilt in die einzelnen Charaktere, sodass man mit jedem einzelnen versucht den Fall zu lösen.
Dabei kommen natürlich immer wieder Verwirrungen auf, die es dem Leser schwer machen, den Mörder von Simon sozusagen zu finden. Ich muss gestehen, dass ich ab der Mitte des Buches ahnen konnte, welchen Lauf das Ende nehmen würde und das hat mir ein wenig die Spannung genommen.
Natürlich war es aber mitreißend, da immer wieder neue unbekannte Fakten auftauchten, die mich an meiner Theorie zweifeln ließen, aber im Endeffekt lag ich mit meiner Vermutung gar nicht so falsch wie gedacht.
Der Schreibstil war typisch für ein Jugendbuch, sehr leicht und gut verständlich geschrieben. Auch auf einige Jugendwörter kann sich der Leser hierbei freuen.
Ich fand es schön die Entwicklung der Charaktere mitzuverfolgen, denn so sieht man mal, wie sich unsere Gesellschaft verhält, wenn man von heute auf morgen als Mörder eines Mitschülers hingestellt wird.
Umso schöner fand ich, dass einige der oben genannten sich entschlossen haben gemeinsam gegen eine Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Der Verlauf der Geschichte war ganz gut, wenn auch teilweise manchmal ein wenig verwirrend, so wechselte man immer wieder von dem einen Charakter zum anderen und musste sich umstellen. Das hat mich vor allem am Anfang ziemlich irritiert. Auf der anderen Seite fand ich die geteilten Kapitel gut, da man so wirklich den ein oder anderen Charakter einschätzen konnte.
Das Ende war wie gesagt, zum Teil nicht überraschend aber dennoch spannend, da ich mit einigen wirklich nicht gerechnet hätte.
Wer wirklich auf solche Highschool Storys voller Intrigen und Rätsel steht, für den ist das Buch auf jeden Fall der richtige Griff.




Fazit 

Da für mich die Story ein wenig vorhersehbar war, mir die Geschichte aber so von Grund auf gefallen hat, vergebe ich für "One of us is lying"
4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 22. März 2018

Bilderbuch-Empfehlung "Die kleine Hummel Bommel und die Liebe"


Autor: Britta Sabbag & Maite Kelly
Illustratorin: Joelle Tourlonias
Verlag: arsEdition
Verlagswebsite: arsEdition Verlag
ISBN: 978-3-8458-1323-3
Preis: 12,99 Euro

Inhalt

"Was bedeutet es eigentlich, sich lieb zu haben?" überlegt die kleine Hummel Bommel und macht sich auf, die Liebe zu suchen.
Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellt, denn die Liebe ist so vielseitig und kann sich ebenso unterschiedlich zeigen.
Doch am Ende erkennt die kleine Hummel: Liebe ist ein Sonnenstrahl.
Man kann ihn nicht sehen, aber er wärmt einen dennoch.

Meine Meinung

Das ist das erste Mal, dass ich ein Bilderbuch rezensieren darf und ich freue mich wirklich doll, da ich dies mit diesem niedlichen Buch eröffnen kann.
"Die kleine Hummel Bommel" hat mich schon seit langem angelacht, da ich die Bücher auch gern bei Thalia empfehle.
In diesem Buch begleitet man die kleine Hummel auf einem Abenteuer der etwas anderen Art, denn sie will wissen, was die Liebe ist.
Das Buch ist sehr schön aufgebaut, sodass man auf wirklich jeder Seite etwas Neues erlebt.
Gerade auch durch die liebevollen Illustrationen, wird die Geschichte abgerundet und ich denk mal auch durch die schönen, großen und bunten Bilder fällt es Kindern leichter sich auf die Geschichte einzulassen und auch zu verstehen.
So treffen wir beispielsweise auf Charaktere wie Giorgio Grille oder Marie Marienkäfer (sehr coole Namensgebung im Übrigen :D), die jeder für eine andere Art von Liebe steht.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, sehr kindgerecht und auch passend für das Alter von 36 Monaten.
Gerade da man soviel auf jeder Seite entdecken kann, finde ich es total schön dass man auch in der Geschichte immer wieder Neues entdeckt.
Auch die Botschaft, die das Buch mit sich bringt, finde ich total schön und auch wichtig. Liebe ist Liebe! Egal wie man sie zeigt oder fühlt. Und diese Message bringt das Buch wirklich auf den Punkt und untermalt das Ganze noch mit niedlichen Zeichnungen.
Ich finde es wirklich schön, dass man die Hummel als Protagonisten gewählt hat, da ich mir gut vorstellen kann, dass sich kleine Kinder diese Hummel als Vorbild nehmen.
Am Ende des Buches findet man auch noch einen Songtext zu dem Lied "Liebe ist Liebe" von Maite Kelly, welches ihr euch auf Spotify oder auch YouTube anhören könnt.
Das Lied ging mir wirklich unter die Haut und ich hatte automatisch wieder die Bilder der kleinen Hummel im Kopf.
Ein wirklich wundervolles Bilderbuch, mit einer total niedlichen Geschichte und liebevollen Zeichnungen! Tolle Botschaft!


Fazit 

Ganz tolles Bilderbuch mit der kleinen Hummel Bommel <3 Dazu hat die gute Maite Kelly ein wunderschönes Lied geschrieben, welches wirklich Ohrwurm-Potenzial hat.
Ich bin total begeistert und gebe dem Bilderbuch 5 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den arsEdition Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.